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San Mauro di Saline

STADTVERWALTUNG

Die Gemeinde San Mauro di Saline liegt etwa 35 Kilometer von Verona entfernt und umfasst die Ortsteile Saline und Taveronole. San Mauro ist reich an Geschichte, Kunst und Legenden. Der Heilige San Mauro wurde 612 zum Bischof von Verona gewählt und soll sich hier als Eremit zurückgezogen haben. Gemäß der Legende ließ er während einer Dürreperiode Wasser aus den Felsen sprudeln. Der Name "Saline" könnte auf die frühere Bedeutung des Dorfes als Salzlager hinweisen.

Die Gemeinde San Mauro di Saline ist etwa 35 Kilometer von Verona entfernt und umfasst auch die Ortsteile Saline und Taveronole. San Mauro ist eine Stadt, die reich an Geschichte, Kunst und Legenden ist und auf eine alte Volkskunsttradition zurückblickt. Ihr Schutzpatron, der heilige Maurus, wurde 612 zum Bischof von Verona gewählt und soll sich an diesen Ort als Einsiedler zurückgezogen haben. Einer Legende zufolge soll er es während einer Dürreperiode vollbracht haben, Wasser aus den Felsen sprudeln zu lassen. Der Name „Saline“ könnte darauf zurückzuführen sein, dass der Ort in der Antike ein Salzlager war.

Die Häuser sind um die Pfarrkirche herum angeordnet, die aus dem 19. Jahrhundert stammt und Gemälde von Rocco Pittacoe aus Udine und Agostino Pegrassi aus Verona beherbergt.

Die Kirche San Mauro oder San Moro, die eigentlich dem hl. Leonhard von Limoges gewidmet ist, befindet sich nicht weit von der Stadt entfernt in einer bevorzugten Panoramalage, umgeben von einem üppigen Pinienwald. Die Kirche, aus romanischer Zeit erhielt ihre heutige Form um das Jahr 1388. Über dem Eingangsportal befindet sich ein Fresko der „Mutter Gottes von der Barmherzigkeit mit Kind und Gläubigen“. Die Kirche hat drei Schiffe und drei Apsiden. Das durch gotische Bögen geteilte Innere beherbergte ehemals ein kostbares hölzernes Polyptychon aus dem 16. Jahrhundert, das in der Nacht vom 15. Oktober 1967 gestohlen wurde. In der Kirche befindet sich heute ein Fresko aus dem 16. Jahrhundert von hohem kunsthistorischem Wert. Im Innenhof vor der Kirche steht ein steinerner Obelisk mit einem schmiedeeisernen Kreuz aus dem Jahr 1746. An der Wand befindet sich eine Stele von 1531.

Der Wunderbrunnen befindet sich an der Nordostseite der Pfarrkirche; es handelt sich um ein einfaches und bescheidenes, für das Lessinia-Gebiet typisches Gebäude, das den Brunnen beherbergt, der der Tradition zufolge mit dem Wunder des hl. Maurus verbunden ist.

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